Konfirmanden mit RCZ unterwegs

Wieder einmal freuen sich Walti und ich auf junge Konfirmanden, die sich auf das Thema „Leben im oder mit dem Rollstuhl - Leben mit Handicap“ einlassen.

 

Am frühen Samstagmorgen treffen wir Pfarrer Peter vor unserem Lager in Regensdorf. Mit den zusammenlegbaren Rollis vom RCZ-Lager und ein paar wenigen von Walti persönlich beladen wir Peters Grossraumauto und fahren Richtung Aargau. Nachdem alle Rollis am Zielort ausgeladen sind, erscheinen auch bereits die ersten Konfirmanden. Als alle eingetroffen sind erzählen Walti und ich von den Möglichkeiten und Aufgaben unserer Selbsthilfegruppe dem RCZ, der Schweizerischen Paraplegiker Vereinigung und auch -Stiftung und stellen uns und unser Leben vor und nach dem Unfall oder der überstandenen Krankheit kurz vor und sind offen für Fragen jeglicher Art.

 

Das Ausprobieren des eigenen Rollstuhls gehen die jungen Leute mit ganz verschiedenen Gefühlen an, aber schon bald herrscht die Freude am selber Fahren, das Zuspielen im Spiel und das Slalomfahren auf Zeit gegeneinander vor.

 

Vor der Mittagspause gehen ein Drittel der Konfirmanden mit Walti zum Volg im Dorf, mit Peter zur Metzgerei oder stellen sich bei mir verschiedenen Herausforderungen, die sich durch natürliche oder bauliche Barrieren für uns Rollstuhlfahrende ergeben. Nach der verdienten Mittagspause ergibt sich die Gelegenheit sich im Sport zu beweisen. Unihockey ist mit Abstand die liebste Betätigung und alle sind mit vollem Elan dabei.

 

Nur ungern treffen wir uns zuletzt wieder im Saal um mit Animotivaction die verschiedenen Rollstuhl Sportarten zu erleben.

 

In der Schlussrunde erklärt jeder in einem Satz, was er vom heutigen Tag mitnimmt: „Es war toll Rollstuhl zu fahren“; „ich habe mir das nie so anstrengend vorgestellt“; Ich war froh, wieder aufstehen zu können“; Ich staune wie viel man im Rollstuhl machen kann, Sportarten und überhaupt“; „Den Weg ins Dorf und die Steigung zurück habe ich voll unterschätzt“; Ich bin froh Walti und Regula kennen gelernt zu haben“; Ich bin dankbar für diesen Erlebnistag“.

 

Walti: Es war toll wie sehr ihr euch eingesetzt habt, vielen Dank dafür“; zuletzt mein Schlusswort: „ Ich wünsche euch alles Gute auf eurem weiteren Lebensweg und denkt immer daran, gebt nie auf - wenn ihr euch voll und ganz für etwas einsetzt, das ihr erreichen möchtet, dann könnt ihr auf Hilfe von einem Grösseren als wir Menschen sind zählen.“

 

Regula Huwyler

 

Fotos in der Galerie

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